02.11.2019 – Lobeda vs. Camburg

Debakel bei den 77ern, Eintracht kassiert 6 Gegentore
SV Lobeda 77 – SV Eintracht Camburg   6:1 (4:1)

Vierter gegen Fünften, die Eintracht einen Platz vor dem heutigen Gastgeber reisten am 11. Spieltag nach Jena zu den 77ern aus Lobeda. In den Beinen noch das Spitzenspiel gegen Pößneck vergangene Woche, wollte die Eintracht an der guten Leistung beim 2:2 Remis gegen den Tabellenführer anknüpfen …

… doch die Camburger mussten schon frühzeitig den ersten Gegentreffer hinnehmen, ein Abspielfehler, hinzu Stellungsfehler führten schon nach nur 2 Minuten zum 1:0 für Lobeda, Harutunyan nutzte den Fehlpass und ließ im 1 zu 1 Camburgs Keeper keine Chance. Nach 9 Minuten holte Zölle sein Gegenüber von den Beinen, klarer Elfmeter, doch Schiri Dr. Heineck ließ weiterspielen, Camburg im Glück. Ein Foulspiel ca. 25 Meter vor dem Eintracht Tor von Wilsdorf brachte die erste Gelbe Karte im Spiel, gleichzeitig sah auch Camburgs Boski den Karton für ein Foul Sekunden zuvor, den fälligen Freistoß konnte Tanne, im Tor der Eintracht, mit den Fäusten abwehren. Nach einer Viertelstunde das 2:0 für die Gastgeber, ein Tor aus der Abteilung Kuriositäten. Freistoß fast von der Mittellinie aufs Camburger Tor, Fahne oben, Schiri zeigt zum Anstoß, was war passiert. Nun Tanne soll hinter der Linie gestanden haben, der Ball wäre bereits hinter der Torlinie aufgenommen wurden, beweisen kann man es nicht, auch gab es keine lautstarken Reklamationen, also 2:0 nach 15 Minuten, Torschütze Müller. Im Gegenzug nun auch die Eintracht im Spiel, Krieger mit den ersten Torschuss nach 16 Minuten. 3 Minuten später Tor Camburg, aber die Fahne oben, Voigt in Abseitsstellung. Kurz drauf Lehmphul im Strafraum der Gastgeber, wird zu Fall gebracht, aber auch hier bleibt der Pfiff des Referees aus. Nach 35 Minuten der lange Pass auf Lehmphul, der legt vor Lobedas Keeper quer und Boski netzte zum 2:1 Anschlusstreffer für die Eintracht ein. Man dachte die Camburger sind nun im Spiel angekommen, aber aus den Nichts heraus erhöht Moenke nach 41 Spielminuten auf 3:1 für die 77er, und nur eine Minute später nimmt das Debakel seinen Lauf, nach Konterspiel sorgte Schmidt in der 42. Minute für das 4:1 noch vor dem Halbzeitpfiff.

Co-Trainer Wilsdorf, der heute die Funktion vom arbeitstechnisch verhinderten Trainer Dietzel übernehmen musste, wechselte zur Pause die bereits angeschlagenen Spieler Hüttig und Rosenlöcher aus und brachte mit P.Dietzel und Reichenbächer frischen Wind in die Partie. Doch es sollte nicht besser werden. Die Gastgeber mit Konterspiel nach 51 Minuten, Tanne im Tor der Eintracht brachte den Angreifer zu Fall, Gelbe Karte und Elfmeter für Lobeda. Den nutzt 77er Günes und erhöht in der 52. Spielminute auf 5:1 per Foulelfmeter. Sicherlich gab es einige Torschüsse der Eintracht zwischenzeitlich zu sehen, effektiver aber die Gastgeber, die nach 75 Minuten den Sack dann zuschnüren, ein langer Ball, Zölle kommt nicht mehr per Kopf dran, dahinter steht völlig frei Lobedas Szudra und macht per Heber über den Keeper das 6:1, gleichzeitig der Endstand, perfekt.

Kommende Woche ist die Eintracht am 12.Spieltag spielfrei, so bleibt etwas mehr Zeit die Leistung und Fehler der Mannschaft in diesem Spiel zu analysieren. Vielleicht war es aber auch ein Denkzettel zur rechten Zeit, den wer ganz oben mitspielen will, darf sich solche Ausfälle nicht erlauben.

Nach dem spielfreien Wochenende geht es im Viertelfinale im Regionalpokal auf heimischen Platz gegen die Gäste vom SG SV Thalbürgel am 16.11.2019, Achtung – Anstoß bereits 13:30 Uhr, für die Eintracht weiter.

 

 

Bericht Fussball.de
SV Lobeda 77 I bremst SV Eintracht Camburg aus

Der SV Lobeda 77 I fertigte den SV Eintracht Camburg am Samstag nach allen Regeln der Kunst mit 6:1 ab. Eine Begegnung auf Augenhöhe? Mitnichten! Im Duell zweier vermeintlich ebenbürtiger Teams holte der SV Lobeda 77 I den maximalen Ertrag.

Gleich zu Spielbeginn sorgte Karen Harutunyan mit seinem Treffer für eine frühe Führung des Heimteams (2.). Bereits in der 14. Minute erhöhte Marcel Müller den Vorsprung der Elf von Trainer Tom Jünemann. Feras Boski beförderte das Leder zum 1:2 des SV Eintracht Camburg in die Maschen (35.). Spielstark zeigte sich der SV Lobeda 77 I, als Sebastian Moenke (41.) und Torsten Schmidt (42.) innerhalb weniger Minuten für die Vorentscheidung sorgten. Der tonangebende Stil des SV Lobeda 77 I spiegelte sich in einer klaren Pausenführung wider. In der Halbzeitpause änderte Marcel Dietzel das Personal und brachte Moritz Reichenbächer und Paul Dietzel mit einem Doppelwechsel für Jan Hüttig und Robert Rosenlöcher auf den Platz. Für den nächsten Erfolgsmoment des SV Lobeda 77 I sorgte Ramazan Günes (52.), ehe Lukas Szudra das 6:1 markierte (75.). Am Ende fuhr der SV Lobeda 77 I einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte der SV Lobeda 77 I bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man den SV Eintracht Camburg in Grund und Boden spielte.

Die Saisonbilanz des SV Lobeda 77 I sieht damit weiter sehr positiv aus. Bei sechs Siegen und zwei Unentschieden büßte der SV Lobeda 77 I lediglich zwei Niederlagen ein. Der SV Lobeda 77 I ist jetzt mit 20 Zählern punktgleich mit dem SV Eintracht Camburg und steht aufgrund des besseren Torverhältnisses von 26:17 jetzt auf dem vierten Platz. Seit sechs Spielen hat der SV Lobeda 77 I keine Niederlage mehr kassiert, der SV Eintracht Camburg ebenso nicht.

Der SV Lobeda 77 I hat als Nächstes eine Auswärtsaufgabe vor der Brust. Am Sonntag geht es zur Reserve von SV Jena-Zwätzen. Das nächste Mal ist der SV Eintracht Camburg am 23.11.2019 gefordert, wenn die SG SV Elstertal Silbitz/Crossen zu Gast ist.

 

Fotos – FuPa.net/Lobeda 77